Keyboard, Klavier, Flöte, Digital Recording
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Hallo
liebe Musikfreunde!
Was
ich von mir sagen könnte? Vielleicht dies: Musik ist mein ein und alles. Als
ich zehn Jahre alt war, nahm ich mein erstes Konzert mit dem Windsbacher
Knabenchor auf Music-Cassette auf. Dann interessierte ich mich für Musiker wie
Keith Emerson und Peter Gabriel.
Die
meisten Tonträger, die ich damals benutzte, waren Compact-Cassetten,
Dolby-Stereo-Sound und eine Bandgeschwindigkeit von 4.75 oder 9,5 Zentimeter pro
Sekunde. Schallplatten überspielte ich immer gleich auf Cassette. Später
sammelte ich für Aufnahmen von selbst gespielter Musik Erfahrungen mit analogen
Multitrack-Recordern, ausgestattet mit Halbzollbändern und einer
Geschwindigkeit von 19 oder 38 Zentimeter pro Sekunde. Eine Steigerung des
Bandverbrauchs bis 1600 Prozent! Aber das Bandrauschen bekamen wir trotz
Rauschunterdrückungs-Systemen wie Dolby oder DBX nicht so recht in den Griff.
Als
wir 1992 das Musikzentrum Räubertochter eröffneten, wurden die ersten Musikstücke
auf einem digitalen Roland VS-880 eingespielt und auf CD gemastert – eine
erhebliche Verbesserung der Klangqualität, im Studio wie bei Live-Aufnahmen.
Auch beim täglichen Musikunterricht sind die digitalen Tonträger wie Minidisc,
DAT und CD viel effektiver und praktischer als die analogen Alternativen –
obwohl es ja auch Hifi-Enthusiasten gibt, die auf analoge Technik schwören.
Mike
und die anderen Musiker lernte ich bei „Swinging Rainbow“ kennen. „Project
One“ begann damit, die Lieder in der Gruppe zu spielen. Dann nahmen wir alle
Instrumente und Gesangsparts im Studio nacheinander auf: zuerst Schlagzeug, Bass
und akustische Gitarre, dann Gesang, Harp, E-Gitarre und Keyboard. Es war
faszinierend mitzuerleben, wie sich vieles während den Aufnahmen entwickelte.
Bei Mike’s Liedern ist es ja auch kein Wunder. Die Töne-Ideen sprudelten
regelrecht in die Mikrofone ...
